Eclipse e.V.

eclipse – Selbstverständnis akzeptierender Drogenarbeit
Wir empfinden uns als wachsende, lernende Wesen und sehen daher den Bedarf nach sinnvoller Integration von Drogenerfahrungen in das alltägliche Leben, nach Entdeckung neuer Formen menschlichen Zusammenseins und einem bewussten Umgang mit Substanzen zum Besten der persönlichen Entwicklung und der allgemeinen Lebendigkeit. Wir wünschen uns, dass jedem der Zugang zu seiner eigenen Erfahrungswelt möglich wird, seinen persönlichen Wünschen entsprechend und frei von dogmatischen Weltanschauungen.
Einen akzeptierenden Umgang mit allen Drogen, speziell aber Partydrogen und Psychedelika halten wir für geeigneter, der aktuellen Drogenproblematik zu begegnen. Ziel unserer Arbeit ist es, die Kommunikation zwischen Menschen zu fördern, den allgemeinen Informationsstand zum sicheren und bewussten Umgang mit Partydrogen zu verbessern und eine ursprüngliche, spaßorientierte Party-Kultur zu unterstützen, die wir uns nur durch die positive Mitwirkung aller erschaffen und erhalten können.
Substanzerfahrungen und Hilfestellungen
Ein Trip hat nicht nur schöne Seiten, sondern kann für den "Reisenden" zum ernsten Problem werden, mit dem er alleine nicht mehr klar kommt. Ein Arzt oder Sanitäter ohne eigene Erfahrung mit Psychedelika wird oft nicht in der Lage sein, Extremerfahrungen anders als durch die Gabe von Medikamenten oder gar psychiatrische Einweisung zu behandeln.
Eine unterstützende und einfühlsame Begleitung finden wir oft besser, als einen brutalen Abbruch, weil die Unterbrechung der Erfahrung keinesfalls eine Lösung oder gar Heilung darstellen kann. Wir denken, dass man durch eine unterstützende Begleitung meist langwierige Komplikationen verhindern und im Gegenteil oft sogar den Nutzen einer solchen Erfahrung sichtbar machen kann.
Die psychedelische Ambulanz von eclipse
Aus diesen Erfahrungen heraus bieten wir regelmäßig jedes Jahr auf bestimmten Partys unsere „psychedelische Ambulanz“ an. Hier werden Menschen in psychologischen Ausnahmesituationen von erfahrenen Helfern betreut. Das Ziel ist hier vor allem eine Psychiatrisierung zu vermeiden, und die Betroffenen wieder fit zu machen für die Party.
Diese Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, die bei extremen körperlichen Problemen Hand in Hand mit uns arbeiten.
Termine 2010
Bis zum jetzigen Zeitpunkt steht für das Jahr 2010 eine Teilnahme auf der „Fusion“ vom 24.06. - 27.06.2010 fest. Weitere Termine werden Anfang 2010 erörtert.



