Psychisch gestoerter Brite erwartet Hinrichtung in China fuer Heroinschmuggel

Ein 53-jaehriger Vater von fuenf Kindern wird moeglicherweise von den Chinesischen Behoerden hingerichtet werden, da sein Einspruch gegen die Anklage abgelehnt wurde. Akmal Shaikh, der ein erfolgreiches Taxi-Unternehmen betreibt, wurde am 12. September 2007 in Urumqui im Nordwesten Chinas fuer den Besitz von 4kg Heroin, den man in seinem Koffer fand, festgenommen.

Herr Shaikh, der laut seinen Anwaelten schwer psychisch gestoert ist, sagte den Chinesischen Behoerden, dass der Koffer ihm in Kyrgstan von einem Mann nahmens Okele gegeben wurde, der ihm eine Karriere als Popstar versprach. Akmal's Anwaelte behaupten, dass Drogenschmuggler seine psychische Lage ausgenutzt und ihn manipuliert haben um ihr Ziel zu erreichen. Akmal hat eine lange Krankengeschichte von bizarrem und unberechenbarem Benehmen und ist vor fuenf Jahren nach Polen gezogen, wo er jeglichen Kontakt mit seiner Familie abgebrochen hat und letztendlich Obdachlos wurde. Seine Anwaelte sagen aus, dass er dort einen Mann namens Carlos getroffen hat, der behauptete er wurde ihm Menschen vorstellen die ihm Ruhm verschaffen wuerden. Waehren er in Polen war hat er auch hunderte verstoerte Emails an die Britische Botschaft in Warschau geschickt.

Trotz der Beweislage, die klar darauf hindeutet, dass Akmal Shaikh psychisch gestoert ist, haben die Chinesischen Behoerden nicht erlaubt von einem Arzt untersucht zu werden. Ein vorlaeufiges Bericht von Dr Peter Schaapveld, ein beratender Psychologe, hat festgestellt, dass Shaikh von einer bipolaren Stoerung betroffen ist und unter Psychose an Wahnvorstellungen litt als er wegen Heroinbesitz verhaftet wurde.

Viele Politiker und Prominente haben haben sich dazu geaeussert um Akmal oeffentlich zu unterstuetzen, zum Beispiel Stephen Fry, der selbst an einer bipolaren Stoerung leidet, sagte “manche Todesurteile sind ganz deutlich unfair”. Parlamentsmitglied Mark Oaten hat ausgesagt, dass er “Gordon Brown dringend empfielt sich persoenlich an diesem Fall zu beteiligen angesichts der Dringlichkeit der Lage”.

Akmals Einspruch wurde von dem Chinesischen Oberstem Gerichsthof abgelehnt und ist jetzt mit dem Supreme people’s court, wenn es hier auch misslingt erwartet Akmal eine Hinrichtung durch eine Schusswaffe. Dies wird meist durch einen einzigen Schuss in den Hinterkopf ausgeuebt.

China richet jaehrlich mehr Menschen hin als jedes andere Land, obwohl die exakten Ziffern ein Staatsgeheimnis bleiben. Im Vergleich zu andern Laendern in denen die Todesstrafe angewendet wird, ist die Frist zwischen dem Urteil und der Hinrichtung relativ kurz und mobile Hinrichtungswaegen werden auch benutzt.

Klickt hier um David Miliband zu emailed und Akmal Shaikh zu unterstuetzen.